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Der Weg zur Hedwig-Döbereiner-Stiftung

Eigentlich begann der Weg zur Hedwig-Döbereiner-Stiftung am 2. Februar 1965. An diesem Tag erwarb der Bund Christlicher Pfadfinderinnen BCP die Liegenschaften in der Langau. Den Vertrag vorbereitet und unterschrieben hat die damalige Bundesmeisterin des BCP Hedwig Döbereiner.

Die Idee einer Stiftung zur dauerhaften Unterstützung der Langau wurde erstmals im Jahr 1993 formuliert von Pfarrer Ernst Riffelmacher und seiner Schwester Hedwig Riffelmacher, beide selbst in der Pfadfinderei verwurzelt und der Langau sehr verbunden. Ernst Riffelmacher übergab damals der Langau zu diesem Zweck einen größeren Geldbetrag, der von Hedwig Döbereiner und Dorothee Oettli aufgestockt und seitdem gewissenhaft von Verein verwaltet und in seiner Substanz erhalten wurde.

Konkret wurde die Stiftungs-Idee dann am 12. März 2004.

An diesem Tag beschloss die Mitgliederversammlung des Vereins Bildungs- und Erholungsstätte Langau e.V. die Errichtung einer Stiftung zur Unterstützung der diakonischen Arbeit in der Langau. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass die Stiftung der Langau den Namen "Hedwig-Döbereiner-Stiftung" tragen wird.

Am 80. Geburtstag von Hedwig Döbereiner, am 27. Mai 2004, erfolgte die offizielle Gründung und Namensgebung der Stiftung sowie die Veröffentlichung des Stiftungsaufrufs.

Bis zum 2. Februar 2005, dem 40. Jahrestag des Kaufs der Langau durch den BCP spendeten fast 100 Stifterinnen und Stifter mehr als 58.000 Euro als Kapitalstock für die Hedwig-Döbereiner-Stiftung.

Zusammen mit dem seit 1993 in der Langau verwalteten Grundstock für die Stiftung verfügte die Hedwig-Döbereiner-Stiftung beim offiziellen Stiftungsakt am 2. Februar 2005 über ein Grundkapital von fast 89.000 Euro.

Die stiftungsaufsichtliche Genehmigung der Hedwig-Döbereiner-Stiftung wurde am 21. Juni 2005, im Rahmen einer Feierstunde der Regierung von Oberbayern anlässlich der 1000. oberbayerischen Stiftung im Beisein von Staatsminister Schneider offiziell ausgesprochen.

Es kommt nun darauf an, dass die Stiftung weiter wächst, damit sie ihren Auftrag in die Zukunft hinein gut erfüllen kann.